Dieses Seminar handelt von der globalisierungskritischen Bewegung und ihren Aktionsformen. Es wird sowohl der Begriff der Globalisierung diskutiert als auch die Implikation für soziale Bewegungen.
In diesem Seminar wollen wir uns mit der globalisierungskritischen Bewegung und ihren Aktionsformen befassen. Zu Beginn des Seminars soll ein kurzer Vortrag das Phänomen der Globalisierung definitorisch erfassen und einen Überblick über die Enstehung und Entwicklung der globalisierungkritischen Bewegung geben. Der Vortrag soll den TeilnehmerInnen vermitteln, dass die Globalisierung – verstanden als ein Prozess der Vertiefung, Ausweitung und Beschleunigung von grenzüberschreitenden Transaktionen in den Bereichen Ökonomie, Ökologie, Medien, Kultur sowie der Sozialstruktur von Staaten – für soziale Bewegungen sowohl eine große Chance (u.a. neue Kommunikations- und Informationssysteme) als auch Herausforderung (u.a. Verlagerung von politischen Entscheidungen auf die supra- und internationale Ebene) darstellt.
Anschließend sollen Film- und Videoauschnitte über bisherige Höhepunkte des globalisierungskritischen Protests gezeigt werden, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die großen Proteste gegen die Treffen von G8, WTO sowie die Weltklimagipfel gelegt wird.
Die SeminarteilnehmerInnen sollen sich danach in Kleingruppen zusammenfinden und die bisherigen Protest- und Aktionsformen kritisch beleuchten und mögliche Perspektiven aufzeigen. Dabei soll sich jede Kleigruppe einem der zentralen Themenfelder der globalisierungskritischen Bewegung widmen: Handel/Entwicklung, Klima/Umwelt usw.
Zum Schluss des Seimars sollen alle Kleingruppen ihre Ergebnisse vorstellen und damit Raum für eine abschließende Diskussion liefern.
Zwischendurch wird es auch veganes Essen geben.
Wenn ihr an dem Seminar teilnehmen möchtet, meldet euch bitte per E-mail an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Ende: 22:00 Uhr
