JA­NUN bei den fei­er-abend-ge­sprä­chen

"Mehr als..."

Am 16. August fanden wieder die jährlichen feier-abend-gespräche des Landesjugendrings statt. Nachdem letztes Jahr JANUN die Veranstaltung ausgerichtet hatte, traten wir nun bei der Jugendfeuerwehr nur als Teilnehmer*innen auf. In den Gebäuden der VGH lautete das Motto des Abends „Mehr als...“

Mehr als Beschäftigung von Jugendlichen im Landesjugendring, mehr als Bartwurst und Feuer löschen bei der Jugendfeuerwehr, mehr als Bäume streicheln bei JANUN? Ja, definitiv, wir können mehr.

Neben diesen, zog sich aber vor allem auch die Frage nach mehr Geld für die Jugendbverbandsarbeit von seiten der Politik durch den Abend. In Gesprächen mit Vertreter*innen der Jugendfeuerwehr, Heiger Scholz und dem Vorstand des ljr wurde direkt diese Forderung laut, aber auch die generelle Förderung von ehrenamtlichem Engagement, wie etwa die Freistellung von der Ausbildung, Studium oder der Arbeit wurde diskutiert.

In der späteren Diskussion mit den jugendpolitischen Sprechern der SPD, CDU und der Grünen - Philipp Raulfs, Marcel Scharrelmann, Belit Onay - wurden dann auch weitere Themen aufgegriffen, wie etwa die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei niedersächsischen Landtagswahlen oder auch die Verständlichkeit von Politik für alle. Die Sprecher erzählten, wie sie die Jugendverbandsarbeit wertschätzen würden, allein mit ihrer Anwesenheit bei einer solche Veranstaltung, gaben aber auch zum Teil ihr ehrliches Unwissen über manche jugendpolitische Themen zu. Jedoch waren sich sämtliche Anwesenden Politiker*innen darüber einig, dass eine Erhöhung der finanziellen Förderung des Landesjugendrings, bzw. der Jugendarbeit dringend nötig sei und sie sich dafür einsetzen wollen, dass diese auf den Weg kommt.

Des weiteren war aber auch für ein interessantes Rahmenprogramm gesorgt. Als Galerie an Bauzäunen konnten die Jugendverbände sich präsentieren und vor allem, warum sie „mehr als“ ihre Klischees sind, wobei wieder ein mal die Vielfalt des Landesjugendrings deutlich wurde. Aber auch die Jugendfeuerwehr an sich stellte sich vor. In einem stationsweisen Mini-Ori-Marsch konnte jede*r sein/ihr Wissen über Feuerwehrtechnik und -geräte, aber auch praktische Fähigkeiten wie Schläuche rollen und das erlernen von Knoten wie dem Mastwurf erproben.