JA­NUN beim Ku­ra­to­ri­um Kli­ma­schutz­re­gi­on Han­no­ver

Seit 2012 existiert nun das Kuratorium Klimaschutzregion Hannover, ein Netzwerk, das die klimaschonenden und -schützenden Aktivitäten von Stadt und Region miteinander verbindet. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, die Region bis zum Jahr 2050 klimaneutral umzugestalten.


Auf der Veranstaltung dessen am 15. November in der ÜSTRA Revise ging es vor allem um die Beteiligung der Jugend daran, weshalb der Abend auch unter dem Motto „Generation Klimaschutz – Jugend als Motor der Energiewende“ stattfand.


Unter den Augen von etwa achtzig Anwesenden* und der Moderation des hannoveraner Rappers SPAX stellten mehrere Organisationen hier in der Zeit von 17 bis 20 Uhr ihre Projekte und Vorhaben in der Vergangenheit und Zukunft vor.

Der Tenor war dabei sehr gemischt.


Vier Auszubildende* der ÜSTRA berichteten von der Umgestaltung der öffentlichen Verkehrsmittel. So fahren jetzt schon einige Busse der Linie 100 und 200 mit Hybridbetrieb, also halb elektrisch betrieben. Dies soll zukünftig noch ausgeweitet werden, sodass Stadtbahnen und Busse möglichst effizient und energiesparend verkehren können. Auch neue Technologien und Verkehrsmittel seien denkbar, beispielsweise Hochbahnen oder Gondeln über der Straße.


Von ähnlichen Zielen erzählten auch Vertreter*innen der Energyscouts, die aufzeigten, an welchen Stellen zu viel Energie verschwendet wird und wie man dem entgegen treten kann.


Gleichzeitig wurde durch den Bericht einiger Schüler*innen der IGS Bothfeld klar, wie wichtig es ist, auch schon im jungen Alter mit dem Klimaschutzanliegen an Menschen heranzutreten und ihnen alltägliche Handlungsweise aufzuzeigen, wie sie ihr Leben klimafreundlich gestalten können.


Außerdem präsentierte die Greenpeace Jugend ihre Ansichten der Dinge. Sie würden sich ohnmächtig fühlen in Anbetracht des Abwälzens des Problems auf die junge Generation, die den Klimawandel nicht in erster Linie verschuldet hat. Auch sei in ihren Augen ein Engagement des einzelnen wenig sinnvoll, stattdessen müsse es eher eine Gesamtbewegung geben.


Einen Kontrast dazu bildeten wir von JANUN. Rebecca und Regina aus dem Brüter sowie Katrin aus dem Landesjugendbüro erzählten der Runde in erster Linie von der Klima-Challenge, wie diese ablief und welch enorme Erfolge dadurch erzielt werden konnten. Auch von der Silent Climate Parade wurde erzählt, wodurch deutlich wurde, dass auch symbolische Aktionen und Engagement voller Freude und Leidenschaft in einem Netzwerk Menschen etwas verändern können.


Abschließend fand eine kleine Diskussion statt und mit folgendem Austausch, bei dem es auch viel Lob und Begeisterung für die Arbeitsweise und Projekte von JANUN gab und neue Kontakte geknüpft werden konnten.