Ju­lei­ca bei JA­NUN ist ge­st­ar­tet

Die Ausbildung zur/m Jugendleiter*in hat wieder begonnen und bereits ein erfolgreiches Wochenende mit circa 15 Teilnehmer*innen fand bereits statt.

Schon aus dem Kennenlernen konnten wir für die Praxis mitnehmen, wie man Spiele in sich neu findenden Gruppen anleiten kann und welche es beispielsweise gibt. Generell war das Wochenende zwischendurch aber immer mal durch Spiele und Teambildungsübungen aktiv und abwechslungsreich. Diese wurden später auch selbst von den Teilnehmer*innen angeleitet, um das erklären und anleiten zu üben.

Aber auch theoretisches Wissen durfte natürlich nicht fehlen. Warum machen wir überhaupt Jugendarbeit und was sind die Ziele? Das komplexe Thema, was ich rechtlich darf und was nicht, wenn ich eine Jugendgruppe leite oder die Frage wie sich Gruppen langsam formen und welche Phasen sie dabei durchleben, wurden nach und nach beantwortet.

Aber auch der Fokus auf einzelne Kinder und Jugendliche war gegeben. Immer wieder wurden Tipps eingestreut, wie mit Störenfriede und Menschen, die die Gruppe behindern, umgegangen werden kann. So kann ein unruhiges Kind, dass die Spielregeln bereits kennt, sie auch mal selbst erklären, damit es etwas zu tun hat.

Aber auch an der Kommunikation wurde gearbeitet. Gefühle und Gedanken der Jugendlichen standen dabei natürlich im Fokus. Wir lernten, die Ich-Botschaft richtig zu formulieren, um Kritik üben zu können ohne zu verletzen und haben uns gegenseitig aktiv zugehört.

Alles war letztendlich ausgelegt auf einen guten partner*innenschaftlichen Leitungsstil, mit dem sich die oder der Gruppenleiter*in schließlich selbst überflüssig macht. Ganz nach dem Motto „So passiv wie möglich, so aktiv wie nötig“.

Sicher wird es noch einige Zeit und vor allem viel praktische Übung vor Jugendlichen brauchen, bis wir alle gute Jugendgruppenleiter*innen sind, jedoch wurde an dem Wochenende definitiv ein guter und sehr interessanter Grundstein gelegt.