Re­gen­tanz für Kli­ma­schutz

Erste Silent Climate Parade in Göttingen mit über 200 Teilnehmer*innen

Trotz anhaltendem Regen fröhlich und motiviert, zog am vergangenen Samstag die 1. Göttinger Silent Climate Parade durch die Innenstadt. Über 200 Personen sind für den Kilmaschutz auf die Straße gegangen und demonstrierten tanzend für politisches und individuelles Handeln mit Verantwortung.

Über Kopfhörer bewegten sich die Teilnehmenden zur Musik der beiden Djs Jette aka Vytali und Alex von AK Tanzpädagogik. Zum Abschluss beigeisterte das Körperfunkkollektiv mit einem Radioballet zum  Thema Flusskreisläufe.

(c) Oliver Krebs

In der Abschlusskundgebung betonten Katarina Fiedler (FÖJlerin beim BUND Göttingen) und Lukas Schnermann (LoHG FösL), dass alle zum Klimaschutz beitragen können und nannten Beispiele wie vegane Ernährung, geringeren Plastikverbrauch oderStromanbieterwechsel. Genauso unerlässlich sei aber eine konsequente Klimapolitik. Deshalb wiesen die Sprecher*innen auch auf die Europawahl am 26. Mai hin: „Wir zeigen mit unserer Silent Climate Parade, dass wir ambitionierte Politikerinnen und Politik wollen, die sich für den Schutz unserer Heimat, unseres Planeten, einsetzen.“

Sie schlossen mit einem Zitat von Robert Swan (Polarforscher und Umweltschützer), das die Verantwortung klar benennt: „Die größte Gefahr für unseren Planteten ist der Glaube, dass jemand anders ihn retten wird.“„Wir freuen uns, dass so viele gekommen sind, um selbst bei diesem Wetter für eine nachhaltige Zukunft zu kämpfen.“ Erklärte Jörn Stadtlober von JANUN e.V und verwies auch auf eine wahrscheinliche Wiederholung des Formats im folgenden Jahr.