Klimakollaps, Biodiversitätsverlust, Militarisierung, Tech-Oligarchie, Rechtsruck: Angesichts dieser multiplen Krisen müssen transformatorische (Umwelt-)Bewegungen ihre Strategien grundlegend überdenken. Nur eine radikal basisdemokratische Gesellschaft, die soziale Beziehungen in den Mittelpunkt stellt – zwischen den Menschen und mit der mehr-als-menschlichen Mitwelt – kann den düstersten Zukunftsszenarien ein glaubhaftes Narrativ entgegensetzen. Diesen Ansatz vertreten der Kommunalismus und die soziale Ökologie, deren theoretische Grundlagen wir uns im Workshop anschauen wollen. Praxisbeispiele wie Rojava oder Cooperation Jackson können als Ausgangspunkt dienen, um uns zu überlegen, wie wir selber in unseren Stadtteilen und Dörfern auf selbstorganisierte, solidarische und ökologische Gemeinschaften hinwirken können.
Weitere Infos: kommunalismus.org