Das Seminar soll fünf Tage lang eine Möglichkeit für gemeinsame Bildung, Austausch und ins Handeln kommen bieten. Hauptfokus liegt in diesem Jahr auf dem Thema Klimakrise, auch im Kontext diverser anderer Krisen. Wir werden uns mit gesellschaftlichen Debatten zu diesem Thema auseinandersetzen. Besonders soll dabei auch der eigene Umgang mit diesen Themen sein, insbesondere mit der verbreiteten Klimaangst und dem Gefühl von Überforderung. Wir wollen dem Gefühl von Ohnmacht und Alleinesein vorbeugen und uns stattdessen gegenseitig bestärken, weiterbilden und konkrete Handlungsmöglichkeiten anstoßen!
Zunächst wollen wir anhand gesellschaftlicher Debatten der letzten Jahrzehnte die Entstehung und Verschärfung der Klimakrise nachvollziehen. Anschließend werden wir uns konkret mit der Klimagerechtigkeitsbewegung auseinandersetzen und uns anschauen, welche Rolle sie gerade spielt und wie sich ihre Rolle verändert hat. Des Weiteren soll der Blick auf politische Diskurse, sowie Lösungsansätze und Beispiele gehen – von nachhaltiger Landwirtschaft bis hin zu Fragen sozialer Gerechtigkeit im Klimaschutz. Dabei geht es auch immer wieder um unsere eigene Rolle in dem ganzen und wie es und angesichts dieser Themen geht. An dieser Stelle wollen wir auch Impulse und Übungen zur Selbstfürsorge in Zeiten von multiplen Krisen einstreuen.
Zu guter Letzt wollen wir uns dann konkreten Handlungsoptionen annähern und von Argumentationstrainings, über Social Media Skills, bis hin zu verschiedensten demokratischen Tools der Zivilgesellschaft Ideen sammeln und teilweise auch schon direkt ausprobieren!