An­ti-Atom-Be­we­gung - Früh­jahrs­kon­fe­renz 2017

Kalendar
Photo: pixabay

Bis vor einigen Jahren gab es noch regelmäßig Frühlings- oder Herbstkonferenzen, bei denen sich Aktive aus verschiedenen Spektren und Gruppen der Anti-Atom-Bewegung trafen und inhaltlich austauschten. Viele vermissen das. Gut funktionierende Vernetzungen gibt es gerade nur bei einzelnen Themenschwerpunkten zum Beispiel mit den Atommüllkonferenzen oder der Vernetzung zu Atomtransporten. Das finden wir nicht schlecht, würden uns aber auch wieder einen Blick über den eigenen Aktions- und Thementellerrand wünschen und schauen: Wo steht die Anti-Atom-Bewegung eigentlich aktuell? Was sind aktuelle Themen?

Deshalb laden wir euch ein zu einem gemeinsamen Treffen mit Workshops, Diskussionen und allgemeinem Austausch vom 31. März bis zum 2. April in Göttingen. Da die meisten vermutlich schon länger in der Anti-Atom-Bewegung aktiv sind, würden wir es spannend finden, uns vor allem mit aktuellen Entwicklungen zu beschäftigen. Zum Beispiel also den Fragen: Welche Neubauprojekte von AKW gibt es gerade im Ausland – und wo werden die von deutschen Firmen unterstützt? Wie sieht der Stand bei den Verkaufsplänen rund um die Urananreicherungsanlage aus? Was bedeutet die Krise von Areva für die Brennelementefabrik in Lingen? Wo sind Anknüpfungspunkte an andere Energiekämpfe? Wie entwickelt sich der Uranabbau? Warum soll gerade Atommüll auf Hausmülldeponien landen?

Beteiligt euch!

Programm

Das aktuelle, vorläufige Programm für die Konferenz findet ihr hier.

Start wird am Freitag, den 31.3. um 18 Uhr sein, Ende am Sonntag um 13 Uhr.

Organisatorisches

Anmeldung: Bitte meldet euch bei hanna@contratom.de an, damit wir abschätzen können, für viele Personen Essen organisiert werden muss.

Schafplätze: Wenn ihr einen Übernachtungsplatz braucht, schreibt das in die Anmeldung. In begrenztem Umfang können Pennplätze über eine Schlafplatzbörse organisiert werden.
Relativ günstige Übernachtungsgelegenheiten gibt es zudem in der Jugendherberge und in eine Hostel.

Teilnahmebeitrag: Es sollen alle zur Konferenz kommen können, egal wie viel Geld sie haben. Wenn ihr es habt, wären eine Spende von 10 Euro plus Solibeitrag für die Konferenz und ca. 13 Euro fürs Essen von Freitag abend bis Sonntag mittag kostendeckend.