Vor­trag bio-ve­ga­ne Land­wirt­schaft

Schubkarre
Photo: Pixabay
Hannover, Goebenstr. 3a, 30161 Hannover
Auf Google Maps anzeigen
Kontakt: Scarlett info@momama.eu
In der aktuell praktizierten Landwirtschaft läuft einiges schief, das ist vielen inzwischen klar geworden.... aber wie könnten Alternativen aussehen? Am 7.2.2017 wird uns Daniel Mettke (Dipl. Ing. für Ökologische Landwirtschaft) in das Konzept der bio-veganen Landwirtschaft einführen.

Bio-vegan verbindet die Ideale der biologischen Landbewirtschaftung mit den Grundsätzen des Veganismus, d.h. der weitestmöglichen Vermeidung von tierlichen Produkten (bzw. Produkten, für die Tiere ausgebeutet wurden oder zu Schaden kamen) im menschlichen Konsumverhalten.
In der biologischen Landwirtschaft werden enge Stoffkreisläufe angestrebt und auf synthetische Düngemittel, Pestizide und gentechnisch veränderte Organismen wird verzichtet.
Im bio-veganen Landbau werden darüber hinaus keine Tiere gehalten und auch keine Produkte aus Tierhaltung oder -schlachtung verwendet (Mist, Gülle, Knochen-, Blut- oder Hornmehl, Haarpellets etc.).
Dezentrale Strukturen, eine möglichst regionale Erzeugung und Vermarktung, Ressourcenschonung und Förderung der Artenvielfalt sind weitere Handlungsmaximen.
Der biologisch-vegane Landbau stellt eine Wirtschaftsweise dar, die dazu beitragen will, bestehende Ausbeutungsverhältnisse zu beenden. Dies bezieht sich auf die ökologischen, sozio-ökonomischen und ethisch-moralischen Folgen der bestehenden Landwirtschaft, die einen wesentlichen Beitrag an der globalen Krise und dem Klimawandel hat.
Daniel Mettke ist Dipl. Ing. für Ökologische Landwirtschaft. Er hat in verschiedenen ökologischen Gemüsebaubetrieben, so wie im Handel und im Verkauf gearbeitet. Seit 2005 setzt er sich für die Idee einer bio-veganen Landwirtschaft ein und arbeitet neuerdings mit Vertretern aus Handel, Vermarktung sowie vegan-vegetarischer NGOs an der Umsetzung von bio-veganer Anbaustandards im deutschsprachigen Raum. Daniel Mettke lebt mit seiner Familie am östlichen Rand der Lüneburger Heide.

Wie bei jeder unserer Veranstaltungen ist der Eintritt frei und es gibt vegane Bio-Snacks und Getränke.

„Monokulturen, Mastanlagen, Mahlzeit!“ ist ein Projekt der ökoscouts e.V. wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst und der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung.