Un­ser Be­triebs­aus­flug

Erst in die Masch und dann an die Pinsel

Diesen Mittwoch war es wieder soweit. Das alljährliche Zusammenkommen der Landesbüros Hannover und Lüneburg stand wieder vor der Tür, was dieses Jahr dazu führte dass ein eher untypischer Betriebsausflug anstand.

Das aktuelle Wetter hat uns unerwarteterweise nochmal in die Natur gelockt und um 14 Uhr fanden wir uns, jeder in einem Pedal-Gokart verfrachtet, auf einer staubigen „Rennstrecke“ in der Leinemasch wieder. Das Fahren stetig im ersten Gang hat uns sehr zum Schwitzen gebracht, vor allem die, die ganz vorne mit dabei waren und das Karamboulage-Feeling von MarioKart immitierten.

Nicht nur einmal kam die Befürchtung auf, jemand rutscht gleich auf der nur allzu gut bekannten Banane von MarioKart aus. Sobald die Chance da war, wurde man von nicht nur Paul oder Adrian attackiert, gerammt oder an den „Rennstrecken-Rand“ gedrängt. Nach anderthalb Stunden war der 13 Kilometer lange Spaß auch schon wieder vorbei und wir machten uns für die nächste Station bereit – das Porzellan Cafe.

Etwas verstaubt und „riechend“ betraten wir das Cafe. Mit einer dreiviertelstündigen Verspätung machten wir uns dann an unsere Tassen, Schüsseln und Teller. Jeder hat sich Motive, Formen und Farben ausgesucht und drauf los gearbeitet. Manche haben vorgezeichnet, manche entschieden sich für Schablonen oder Stempel – je nachdem wie ausgeprägt die künstlerische Ader oder die Muße an Geduld ist;)

Der Kontrast der zwei Aktionen, zum einen Sport, zum anderen Kunst, war dieses Jahr besonders ausgeprägt. So lernten wir jedoch an einem Tag, wie facettenreich unsere Kollegen doch sind:) Bei Betriebsausflügen steht die Teamgeistbildung im Vordergrund… Beim Kettcarfahren blieb die schon mal auf der Strecke, wurde dann beim Bemalen des Porzellans aber wieder aufgeholt;)

Nach vielen Witzen und hin und wieder auch mal einem vernünftiges Gespräch, war um 19 Uhr unser Ausflug auch schon wieder vorbei. Zweierlei Erinnerungen haben wir an diesen schönen und ereignisreichen Tag gewonnen. Etwas handfestes, selbstgestaltetes aus dem Cafe und eine -eher staubig-schwitzige- Erinnerung in unserem Gedächtnis.

Wir verabschiedeten uns und gingen an einem warmen Oktoberabend zufrieden und geschafft gen Bett.



Romina Ranke
Romina Ranke
Romina Ranke
Romina Ranke
Romina Ranke