Der Klimawandel ist längst ein zentrales gesellschaftliches Konfliktfeld – auch für die extreme Rechte. Während rechtspopulistische und rechtsradikale Parteien weltweit unterschiedliche Strategien im Umgang mit der Klimakrise entwickeln, reichen diese von offener Leugnung über Angriffe auf Klimaschutzmaßnahmen bis hin zur Umdeutung ökologischer Themen für nationalistische und ausgrenzende Ideologien.
In diesem Wochenendseminar setzen wir uns kritisch mit der Umwelt- und Klimapolitik rechtsradikaler Parteien, insbesondere in Deutschland, auseinander. Wir analysieren politische Positionen, Narrative und Strategien rechter Akteur*innen und fragen danach, welche Interessen und Weltbilder dahinterstehen. Dabei beschäftigen wir uns mit Themen wie Klimawandelleugnung, „Öko-Nationalismus“, der Ablehnung der Energiewende sowie der Vereinnahmung von Naturschutz- und Heimatdiskursen.
Gemeinsam diskutieren wir, welche Gefahren von rechten Klimapolitiken ausgehen, wie demokratische und sozial-ökologische Alternativen aussehen können und welche Handlungsmöglichkeiten es im Umgang mit rechten Deutungen der Klimakrise gibt.
Das Seminar verbindet Input, Diskussion, Gruppenarbeit und Austausch und richtet sich an alle, die sich mit den Schnittstellen von Klimaschutz, Demokratie und gesellschaftlicher Auseinandersetzung beschäftigen möchten.